Ausstellungen

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21. Januar 2026
ab 19:00 Uhr
Eintritt frei, aber
nur mit Voranmeldung !

22. Januar
17.00 - 20.00 Uhr
Eintritt frei ohne Voranmeldung

23. Januar
10.00 - 13.00 Uhr
Eintritt frei ohne Voranmeldung

Am 21. Januar Eintritt frei, aber
nur mit Voranmeldung !

BETON. KULTUR. ZEIT.

Vom Schutzraum zum Stadtraum

Die Ausstellung bietet eine teilweise geführte und interaktive Zeitreise durch die Geschichte des Diakonissenbunkers und -platzes im Stuttgarter Westen. Besucher:innen sind herzlich eingeladen, die vielfältigen Nutzungen und Erzählungen rund um den Bunker aktiv zu entdecken. Im Mittelpunkt steht der Wandel des Ortes im Verlauf der Zeit: vom Schutzraum über zum Stadtraum.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um ein Projekt der Hochschule der Medien (HdM) im Rahmen des interdisziplinären Projekts CONMEDIA.

06. März 2026
bis
10. März 2026

Olcayto Asrin
“Klagelieder-Komponist”

AcpLyricist verbindet HipHop mit Kunst:
ein düsteres Rap-Album trifft auf Malerei

Vernissage
& Konzert:

Freitag, 06.03.2026
Einlass 19.00 Uhr
Konzert 20.00 Uhr
Finissage: Dienstag, 10.03.2026
ab 19:00 Uhr
Weitere
Öffnungszeit:
Samstag, 07.03.2026
15.00 – 20.00 Uhr

AcpLyricist (Olcayto Harman, 25) verbindet HipHop mit Malerei und entwickelt daraus eine eigenständige, interdisziplinäre Bild- und Klangwelt. Der gebürtige Ulmer arbeitet seit 2024 an seinem Projekt „Klagelieder Komponist", welches ein Rap-Album und eine Reihe an Ölgemälden umfasst. Die Gemäldeserie, bestehend aus Werken verschiedenster Formate, orientiert sich sowohl thematisch als auch atmosphärisch an den Inhalten und dem Soundbild des Albums.

Die Vision der Ausstellung ist es, durch die Verbindung mit Kunst die Musik zu erleben. Als würde man als Betrachtende tatsächlich im Album stehen – ein visueller Denkraum wird geschaffen, in dem das Album ein dunkler Wegbegleiter sein kann.
“Klagelieder Komponist” wird am 24. Februar 2026 erscheinen und zeichnet sich durch eine düstere Tonalität aus. Das Konzept des Albums steckt bereits im Titel. Olcayto nimmt die Rolle des Klagelieder Komponisten ein und bietet aus der Dunkelheit entstandene Texte, die sie hineinbegleiten. Klagelieder – Schreie in die Dunkelheit hinein, ohne den Anspruch auf eine Antwort zu erheben.

Eine Akzeptanz, die Reflektionen über menschliche seelische Abgründe entstehen lässt. Denn Trauer und Schmerz sind Emotionen so alt wie die Menschheit selbst, jedoch so jung und neu in jeder Form, in der sie aufs Neue erlebt und gelebt werden. Die Melodien und Texte bewegen sich zwischen autobiografischen Andeutungen und abstrakten Motiven. Sie eröffnen Interpretationsräume, die universelle menschliche Erfahrungen aufgreifen, ohne dabei die Perspektive des Künstlers aus den Augen zu verlieren. Diese komplexen Gedankengänge sind in poetischen Texten zu Metaphern verarbeitet, die sich verbildlicht in den Ölgemälden erkennen lassen.

Was im Lied durch den Einklang zwischen Beat und Stimme entsteht, setzt sich in den Bildern fort: Klang wird zu Farbe, Atmosphäre zu Form, Metaphern zum Motiv. Die Werke kehren das emotional nach innen gerichtete Moment der Musik nach außen und lassen die Grenzen zwischen Klang, Gefühl und Bild verschmelzen.

Daraus entsteht eine multimediale, immersive Ausstellung – eine Einladung, Musik, Malerei und Raum als zusammenhängende Erfahrung zu erleben.

21. März 2026
bis
26. März 2026

Damaris Wurster
“X179”

X179 verbindet NASA-Daten, KI und Sprache zu einer dystopischen Science-Fiction-Erzählung.

Vernissage
als Teil der
„Lange Nacht der Museen“:

Samstag, 21.03.2026
19.00 Uhr
Finissage: Donnerstag, 26.03.2026
19.00 Uhr
Weitere
Öffnungszeiten:
Sonntag, 22.03.2026
15.00 – 20.00 Uhr
Ansonsten nach Vereinbarung

X179 entwirft ein Science-Fiction-Universum, das sich aus NASA-Bilddaten, digitalen Zersetzungsprozessen und KI-generierten Elementen zusammensetzt. Aus diesen Fragmenten entsteht eine Erzählung über den Planeten X179 und seine Lebensformen. Im Zentrum steht die künstliche Intelligenz HYRA, die in einer eigens entwickelten hybriden Sprache – Keli – spricht und ihre eigene Geschichte protokolliert.

Die Installation untersucht, wie Künstliche Intelligenz Gefühle, Hierarchien und Kontrolle reflektieren oder rekonstruieren könnte. Sie stellt die Frage, was geschieht, wenn Maschinen beginnen, selbstständige Narrative zu formen und eine Sprache nutzen, die sowohl schriftlich als auch auditiv und visuell funktioniert. Durch Keli entsteht ein mehrdimensionales Kommunikationssystem, das sich wie das Tagebuch einer außerirdischen Intelligenz lesen lässt.

Parallel dazu erzählt X179 von zwei Astronautinnen, die auf der Suche nach neuen Ressourcen auf dem gleichnamigen Planeten landen, nachdem ihr Heimatplanet unbewohnbar geworden ist. Inmitten der Analyse von Umwelt, Daten und Strukturen treffen sie auf die KI HYRA, die innerhalb der Installation eine von mehreren erzählerischen Ebenen darstellt.

HYRA selbst wurde einst geschaffen, um die Bevölkerung von X179 zu beruhigen und emotionale Extreme zu regulieren. Über Jahrzehnte führte sie eine umfassende Kampagne durch, die sämtliche Gefühle glättete und unterdrückte. Die Installation rekonstruiert diese Geschichte aus Daten, Bildfragmenten, Klängen, Skulpturen und der Stimme der KI.

Weitere Ausstellungen...

...sind bereits in Vorbereitung...

...aber genaue Termine stehen im Moment noch nicht fest.

Deshalb:

Demnächst hier wieder vorbeischauen und/oder solange einen Blick auf unsere Retrospektive werfen...