Timeline

Was bisher geschah…

7. Mai 2019
Im Bezirksbeirat West spricht sich eine große Mehrheit aus fast allen Parteien für das Kulturzentrum im Bunker unter dem Diakonissenplatz aus.
18. April 2019
Der Vorschlag „51781 | Bunker zu neuem Leben erwecken – Nutzung des Diakonissenbunker in Stuttgart West“ landet auf Platz 15 des Bürgerhaushalts und wird damit auch dem Gemeinderat vorgelegt. Die unerwartet hohe Platzierung zeigt eine breite Unterstützung des Projekts in der Bevölkerung. Über 1000 Teilnehmer am Bürgerhaushalt hatten für das Projekt votiert.
23. März 2019
Bei der Langen Nacht der Museen waren 1.200 Besucher im Bunker unter dem Diakonissenplatz. Der Verein KULTDIAK e.V. sammelte allein in dieser Nacht 300 Unterstützer-Unterschriften.
1. März 2019
Das Projekt Kulturtreff im Bunker unter dem Diakonissenplatz wird unter der Vorschlagsnummer „51781 | Bunker zu neuem Leben erwecken – Nutzung des Diakonissenbunker in Stuttgart West“ in den Abstimmungsprozess für den Bürgerhaushalt eingebracht. Nun können die Stuttgarter dafür stimmen, ob sich der Gemeinderat damit beschäftigen muss.
24. Februar 2019
Brandschutz- und Lärmgutachten werden im Liegenschaftsamt mit den Ämtern für Liegenschaften und Wohnen und Baurecht besprochen. Die Gutachten werden positiv aufgenommen.
1. Februar 2019
Der KULTDIAK Stuttgart e.V. hat ein Logo, einen ersten Flyer, der über das Projekt informiert, und beginnt mit dem Aufbau einer Homepage
13. Januar 2019
Die „Schalltechnische Untersuchung über die Schallimmissionen des Diakonissenbunkers für eine Nutzungsänderung als Veranstaltungsstätte“ liegt vor. Demnach würde vom Kulturtreff im Bunker unter dem Diakonissenplatz keine erhebliche Lärmbelastung für die Nachbarschaft ausgehen.
26. Oktober 2018
Unter der Geschäftsnummer VR 713740 wird dem KULTDIAK Stuttgart e.V. die Gemeinnützigkeit zuerkannt.
19. Oktober 2018
Das Brandschutzgutachten für Bauteil 3 des Bunkers ist fertig.
18. September 2018
Der KULTDIAK Stuttgart e.V. wird ins Vereinsregister der Stadt Stuttgart eingetragen.
16. Mai 2018
Die konstituierende Sitzung des KULTDIAK Stuttgart e.V. findet in der Gewerblichen Schule Im Hoppenlau, Rosenbergstr. 17 statt. Zum Vorsitzenden wird Klaus-Peter Graßnick gewählt.
20. März 2018
Das Konzept des Kulturtreffs wird im Bezirksbeirat West diskutiert und einhellig befürwortet.
17. März 2018
Ca. 2.000 Teilnehmer der Langen Nacht der Museen besuchen die Ausstellung der Kunstakademie im Bunker unter dem Diakonissenplatz, an deren Rand Klaus-Peter Graßnick auch seine Initiative vorstellt.
1. Februar 2018
Erste Präsentation des Konzepts für einen Kulturtreff im Diakonissenplatzbunker beim Liegenschaftsamt. Das Amt sagt Unterstützung bei weiteren Gesprächen z.B. mit dem Baurechtsamt zu.
1. März 2017
In der Stuttgarter Zeitung erscheint ein Artikel über den Diakonissenplatzbunker und seine Geschichte.
1. Februar 2017
Klaus-Peter Graßnick stellt die Ideen für den Kulturtreff auf einer Bürgerversammlung zur Zukunft des Diakonissenplatzes vor. Die Initiative traf sich immer wieder, arbeitete an Konzeption und Plänen für den Kulturtreff und trug Informationen zu Aufwänden für den Umbau der Räumlichkeiten zusammen, die für die Einrichtung des Kulturtreffs notwendig wären.
28. Oktober 2016
Bei der Vernissage zur Ausstellung „Musik im Bunker“ im Kunstraum Oberwelt e.V. spielt Klaus-Peter Graßnick mit der Not Named Band. Sowohl Müll als auch die Not Named Band sind in der Ausstellung vertreten und stehen dort als Beispiele für die Nutzung ehemaliger Luftschutzbunker als Proberäume. In Gesprächen mit den zahlreichen Besuchern erfährt die Idee des Kulturzentrums im Diakonissenplatzbunker viel Zuspruch.
2016
Klaus-Peter Graßnick beginnt seine schon lange gehegte Idee für einen Kulturtreff in den Räumen des Diakonissenplatzbunkers zu konkretisieren. Er nimmt den Kontakt zum Liegenschaftsamt auf und beginnt Mitstreiter zu suchen. Ziel ist zunächst dafür zu werben, dass die Zugänge zum Bunker erhalten bleiben und das Bauwerk somit einer möglichen Nutzung für den Stadtbezirk Mitte verfügbar bleibt. Er kontaktiert sowohl Vertreter der Stadtverwaltung, der Politik als auch Kulturschaffende und sammelt Unterstützer für seine Idee, deren Konzept immer mehr Gestalt annimmt. Da eine Nutzung des kompletten Bunkers für einen solchen Kulturtreff kaum zu bewerkstelligen und kaum genehmigungsfähig wäre, konzentriert sich die Initiative auf den Lazaretttrakt im Bauteil 3 (Rosenbergstraße).
November und Dezember 2015
Im West-Blättle erscheinen in den Ausgaben 11 und 12/2015 zwei Artikel zur Geschichte des Diakonissenplatzbunkers.
2005-2015
Vereinzelte kulturelle Veranstaltungen und Führungen im Bunker, durch Vereine, die Kunst-Akademie und das Staatstheater. Aber es entsteht kein Konzept für eine dauerhafte Nutzung.
1986-2005
Bis zum Ende des Kalten Krieges wird der Bunker in Bereitschaft gehalten. Ab den 1990er Jahren zieht sich der Bund schrittweise aus der Betreuung der Bunker zurück und gibt sie an die Gemeinden zurück. So fällt auch der Diakonissenplatzbunker in einen jahrelangen „Dornröschenschlaf“.
1980-1985
Der Bunker wird mit Bundesmitteln modernisiert und den Erfordernissen des Kalten Krieges angepasst.
1975-1980
Nach der Auflösung von „Müll“ nutzt Gitarrist Eckardt Dietel die gemieteten Räumlichkeiten weiterhin für seine Musikprojekte. Das Amt für den Zivilschutz kündigt den Vertrag 1980.
1971-1975
“Müll” mietet einen Raum im Bunker unter dem Diakonissenplatz als Proberaum. Die bis dahin namenlose Band war zunächst mit der Entrümpelung ihres neuen Domizils beschäftigt und wurde so zum Bandnamen inspiriert. Im Bunker wurden auch Aufnahmen mit einem Uher Report-Tonbandgerät gemacht, die jedoch lange unveröffentlicht blieben. Erst 2011 tauchten die Aufnahmen wieder auf, wurden systematisch aufbereitet und 2015 auf CD veröffentlicht.